Wassersport Ritterhude

Die ESV-Wassersportabteilung Ritterhude stellt sich vor als Idylle an der Hamme für den Wassersport mit 8 Liegeplätzen am Hammesteg für große Motoryachten, sowie 12 Liegeplätzen vor dem ehemaligen Pumpwerk der Deutschen Bundesbahn an der Hamme. Dieses Gebäude dient im Winter als Lagerplatz für die Boote und im Sommer für die Bootswagenlagerung.

Im angrenzenden Hafenbecken sind weitere 14 Liegeplätze für kleinere Sportboote vorhanden. Im Gebäude selbst befindet sich eine Hausmeisterwohnung, ein Klubraum, eine Küche uns sanitäre Anlagen.

Eine angepachtete Wiese dient den Vereinskameraden als Liegewiese. Da eine langsame Überalterung der Mitglieder erkennbar ist(wie auch in anderen Vereinen), freuen wir uns über jedes neue Mitglied. Einige Liegeplätze sind noch vorhanden. Auch Gastlieger sind willkommen.

Immer mehr Menschen entdecken das Vergnügen, sich per Boot über Flüsse, Seen oder Meere zu bewegen, sei es per Muskelkraft, vom Wind getrieben oder unter Zuhilfenahme eines Motors. Aus diesem Grunde wurde im Herbst 1975 vom ESV "Blau-Weiß" Bremen eine zweite Wassersportabteilung gegründet. Die Deutsche Bundesbahn hatte dafür die Voraussetzungen geschaffen, indem sie ihr ehemaliges Wasseraufbereitungswerk an der Hamme dem ESV zur Verfügung stellte.

Nach nur 13 Jahren Betriebszeit war das DB_Wasserwerk von der technischen Entwicklung überrollt worden. Im Juli 1972 kam das entgültige "Aus" und die Anlage wurde eingemottet. Zwei Jahre lang war die unbewachte Anlage Vandalisten ausgesetzt, die in dem Gebäude erheblichen Schaden angerichtet hatten. Die Gründer der Wassersportabteiluung stellten sich der Mammutaufgabe, das Marode Gebäude in einen schönen Wassersportverein zu verwandeln. Viele 1000 Stunden freiwilliger Arbeit steckten sie in die Renovierung des maroden Gebäudes. Nach der Erledigung eniger Formnalitäten zwischen der Deutschen Bahn und dem VDES, war das Gebäude offiziell in den Händen des ESV und die Wassersportler konnten richtig loslegen. In rascher Folge entstanden aus Beton, Eisen und Buschgestrüpp begehbare Plätze, die erste Halle und einige Stege. Damit konnte der Sportbetrieb beginnen.

Die offizelle Einweihung der Wassersportanlage am 14. Mai 1977 wurde zum großen Fest mit über 300 Gästen, darunter viel Prominenz. Doch die Anlage war noch immer nicht fertiggestellt. Neue Mitglieder kamen hinzu und halfen den Gründern die riesige Wasseraufbereitungasanlage aus der Haupthalle zu entfernen und durch Maueraufbrüche Eingänge in der Halle zu schaffen, die für die Sportboote groß genug waren. Zwei Slipanlagen wurden errichtet.

Nun standen den Wassersportlern in den beiden Hallen über 1000qm für die Lagerung ihrer Boote zur Verfügung. Es gibt eine große Halle in der sich die Wasseraufbereitungsanlage der Bahn befand, in der heute die großen Sportboote gelagert werden und ein Nebengebäude, in dem die Kleinboote Platz finden.. Für Wasserliegeplätze wurde ein Hafenbecken mit Durchstich zur Hamme geschaffen. Nachdem im Juni 1977 mit dem Land Niedersachsen ein Gestattungsvertrag abgeschlossen worden war, entstanden durch eine Ausbuchtung des Ufers 12 weitere Liegeplätze an Fingerstegen, an denen auch gröere Boote festgemacht werden können.

Als nächstes wurde das ehemalige Labor in eine Küche umgestaltet. Danach setzten die Skipper die bereits vorhandenen Sanitärräume wieder in Stand. In der ehemaligen Trafostation richteten sie einen Klubraum ein. Nach mehreren Einbrüchen in die Haupthalle wurde eine Hausmeisterwohnung eingerichtet, um die Sicherheit der Anlage zu erhöhen.

Mit den Jahren gewann die Wassersportabteilung immer neue Mitglieder hinzu, so dass bald alle Stege belegt waren. So wurde 1981 ein weiterer Steg entlang der vom ESV dazugepachteten Wiese gebaut. Doch der Ausdehnungsdrang der Ritterhuder war noch nicht gestillt und als 1983 die IG Freizeit des FSB in Großensiel einen neuen Sportboothafen errichtete, griffen die Verantwortlichen beherzt zu. Seitdem können unsere Freizeitkapitäne auch die dort angekauften, vereinseigenen Stege mit ihren Booten anlaufen. Um eine Vergreisung des Vereins zu verhindern, wurde in den 80'er Jahren mit dem Aufbau eine Jugendabteilung begonnen.

In diesem Zusammenhang holten wir uns eine Ausnahmegenehmigung vom Landkreis Osterholz, so dass unsere Jugendlichen bei sportlichen Aktionen des Vereins mit Motorkraft auf der Hamme fahren dürfen. Dies ermöglichte den Jugendlichen der Wassersportabteilung Ritterhude regelmäßig auf der Hamme als Vorbereitung auf die Schlauchboot-Slalomausscheidung des DMYV zu trainieren. In den letzten Jahren waren unsere Jugendlichen sehr erfolgreich bei diesen Turnieren und haben es bis zur Europameisterschaft geschafft.

Hier, direkt im "Wassersportparadies von Hamme und Wümme", an der Grenze zwischen Stadt und Land, zwischen Industrie und Landschaftsschutzgebiet, haben sich die blau-weißen Süßwasserkapitäne inzwischen eine Wassersportanlage geschaffen, die manchem Vergleich im Norddeutschen Raum stand hält. Ein weiterer Pluspunkt der Abteilung ist der ideale Standort.

Hier, ungefähr einen Kilometer oberhalb der vor ca. 115 Jahren erbauten Ritterhuder Schleuse, am linken Hammeufer, ist die Wassersportabteilung Ritterhude beheimatet. Von hier bringt nur eine Stunde Fahrt hammeaufwärts die Freizeitskipper ins Herz des Teufelsmoores, in wenigen Stunden kann über Lesum und Weser die Nordsee erreicht werden, wenn der Sinn nach größeren Törns steht. Die Wassersportler die in einer Saison die meisten Seemeilen zurückgelegt haben werden alljährlich mit der "Sportskippernadel" belohnt.

Kontakt und weitere Informationen

Abteilungsleiter: Sven Foerster
Telefon: 0172 4231172
Email: w-sport.ritterhude@esv-blau-weiss-bremen.de

Bootshaus an der Hamme
in Ritterhude
Jeden 1. Sonntag im Monat 11.00 Uhr
"Klönschnack" im Bootshaus

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