Mehr als 80 zum 80.

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Sollte die bloße Zahl an Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten, die zu einer Geburtstagsfeier kommen, schon etwas über die Beliebtheit des Geburtstagskindes aussagen, dann wäre Rudolf Mildner ein sehr beliebter Mann. An diesem heißen Julitag waren mehr als 80 Menschen gekommen, um ihrem Rudi zu gratulieren und mit ihm zu feiern. Neben Zahlreichen langjährigen Freunden und Schützenbrüdern vor allem seine Ehefrau, seine vier Kinder, seine sieben Enkelkinder sowie seine fünf Urenkel plus Schwiegersöhne und Schwiegertöchter. Der große Saal im Grollander Krug schien fast aus allen Nähten zu platzen. Doch es war eben nicht nur die Zahl der Geburtstagsgäste, die diesen 80. … Weiterlesen

Zeichen des Aufbruchs

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Etwas für die ganze Familie, etwas für Freunde, etwas für alle Sportbegeisterten und etwas für mögliche, neue Mitglieder sollte es werden – das diesjährige Sommerfest der Schießsportabteilung des ESV. Dabei war handelte es sich gleichzeitig eine Premiere. Der zukünftige Abteilungsleiter Christian Wolf wollte einmal ganz praktisch den Beweis antreten, dass er den Aufgaben als Sparten-Chef gewachsen sein wird. „Wir haben die vergangenen vier Wochen viel geplant und organisiert. Gegen Ende ist wirklich ein drittel des Tages in die Vorbereitungen geflossen“, erklärt er und fügt hinzu: „Besonderer Dank gilt meiner Familie, Dieter und Longina sowie Rudolf für die großartige Unterstützung und … Weiterlesen

Fast wie ein Familientreffen

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47. Ausgeschrieben wirkt das aber noch beeindruckender. Also: Siebenundvierzig. Siebenunvierzig Mal haben sich Bremer und Nienburger Schützen jetzt getroffen. Zu einem freundschaftlichen Vergleichsschießen. Siebenundvierzig Mal Umarmungen, Händeschütteln, Gelächter und natürlich Schießsport. Siebenundvierzig Mal Emotionen, Erinnerungen und all die alten Geschichten, die sich angesammelt haben. Seit dem ersten Treffen. Damals, im Jahr 1971.

Zwanzig Gäste waren diesmal aus Nienburg zu den Schützen vom ESV Blau-Weiß Bremen gekommen. Viele hatten auch etwas Leckeres mitgebracht. Die Kuchentheke war dementsprechend riesig. Der Appetit der Teilnehmer des Vereinstreffens allerdings auch.

Nach den Begrüßungs-Reden ergriff Bremens Vereins-Chef Rudolf Mildner noch einmal in eigener Sache das Wort: „Ich werde an dem Treffen im kommenden Jahr nicht mehr als Vorsitzender teilnehmen. Für mich übernimmt ein kompetenter Nachfolger.“ Mildner wies dabei in Richtung Christian Wolf, der die Geschäfte der Schießsport-Abteilung voraussichtlich zum Jahreswechsel übernehmen wird.

Sportlich ging es beim Vergleichsschießen natürlich auch zu. Zahlreiche Nienburger und Bremer traten gegeneinander an. In alter ESV-Tradition wurde dabei auf die Eins und nicht auf die Zehn geschossen.  Gewonnen haben dabei die Nienburger – wie schon im vergangenen Jahr. „Aber das ist unter befreundeten Vereinen ohnehin nicht wichtig. Ich freue mich über die sportlichen Leistungen der Nienburger“, erklärt Rudolf Mildner und fügt mit dem Treffen im kommenden Jahr hinzu: „Vielleicht schaffen wir es ja dann, den Pokal zurückzuholen.“ Dann wird Mildner aber nicht mehr als Vereinschef teilnehmen, sondern wahrscheinlich als ganz normaler Schütze

Mehr als 40 Schützen auf Kohltour

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Eigentlich gibt der Unisee während der kalten Jahreszeit ein eher trübes Bild ab. Doch die Kohltourer des ESV Blau-Weiß sahen das Ende Januar ganz anders.

Der Fußmarsch entlang des Sees war genau das richtige, um sich auf das deftige Essen vorzubereiten. Dazu gab es wie immer auch etwas „auf die Ohren“. DJ Wolfgang sorgte mit Hits für beste Stimmung.

Und neue Majestäten gibt es natürlich auch. Amtierende Kohlkönigin ist ab sofort Rita Wolf. Kohlkönig wurde D. Radetzki. Alles 41 Teilnehmer freuten sich über einen gelungenen Ausflug.

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Drei Mal Kreismeister in Borgfeld

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Da soll mal einer sagen, es lohne sich nicht nach Borgfeld zu fahren. Bei der Kreismeisterschaft 2018 waren die Schützinnen und Schützen des ESV Blau-Weiß erneut sehr erfolgreich. Kreismeisterin wurde Christa Grunau. Mit dem Luftgewehr holte sie aufgelegt 306,6 Ringe. Bei der KK-Auflage waren es 293,6 Ringe.

Und auch die Herren hatten einiges zu bieten. Andree Müller wurde Kreismeiter in Luftgewehr-Auflage. Ihm gelangen 299,6 Ringe.

Außerdem konnte sich die Senioren Mannschaft III des ESV über einen Kreismeister-Titel freuen. Christa Grunau, Wilfried Oelfke und Henry Dolischka schossen gemeinsam 862,8 Ringe.

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Fest mit 30-Jahre altem Baum

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Ein bisschen Schräg klang das „Ihr Kinderlein kommet“ schon. Zumindest an einigen stellen. Und auch bei „Stille Nacht“ hätte man für einen Auftritt im Konzerthaus womöglich noch einige hundert Stunden Chorprobe einlegen müssen. Aber darum ging es während der Gesangseinlagen bei der diesjährigen Weihnachtsfeier der ESV-Schützen nicht. Denn auch wenn die eine oder andere Note nicht getroffen und so mancher Einsatz verpasst wurde, verriet ein Blick in die Gesichter der Feiernden, dass sie gerade mit richtig viel Spass bei der Sache waren. Weihnachten am Heinrich-Klenke-Weg. Aus allen Nähten schien das Vereinsheim zu platzen. Jeder Tisch war voll besetzt. In der … Weiterlesen

Flügel um Flügel, Kralle um Kralle

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Ein halbes Jahrhundert Königsschießen beim ESV Blau-Weiß Mit etwas Druck verschwindet die Patrone im Gewehr. Mit geübter Bewegung wird die Kammer verschlossen und die Büchse in den Anschlag genommen. Jetzt noch Zielen. Auf die Atmung achten. Und. Mit einem hellen, lauten Knall bricht der Schuss. Die Menge blickt angestrengt die 30 Meter bis zum Holz-Adler herunter. War es ein Treffer? Schwer zu sagen. So viel steht aber fest. Abgefallen ist der rechte Flügel nicht. Also wird weiter geschossen. Viele, viele Male noch an diesem Samstagnachmittag im Vereinsheim am Heinrich-Klenke-Weg. Die Stimmung unter den mehr als 40 Schützen – es sind … Weiterlesen

Greifbare Geschichte

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( zum vergrößern Bilder anklicken )   Geschichte ist nur ein Wort. Sie ist etwas abstraktes. Sie lässt sich nicht fassen, nicht einfangen. Sie umgibt uns in jedem Augenblick. Doch erst, wenn sie geschehen ist, können wir damit beginnen, sie zu beschreiben und zu erkunden. Wenn es um Geschichte geht, kommen wir eigentlich immer zu spät. Und gerade deshalb war der 10. Oktober im Heinrich-Klenke-Weg etwas besonderes. Der große Saal war gefüllt mit vielen hundert Jahren Bremer Schützengeschichte. Wenig Aufwand. Minimalistisch. So wollten die Mitglieder der Schießsportabteilung des ESV Blau-Weiß ihr 50-jähriges Bestehen eigentlich feiern. Doch bei der Zusammenkunft von … Weiterlesen

Trainieren für Norddeutsche- und Vereinsmeisterschaft

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Die Sommerpause ist vorbei, doch gefaulenzt wurde bei den Blau-Weißen Schützen nicht. Ganz im Gegenteil. Einige fleißige Bienchen kümmerten sich um eine defekte Heinzungsanlage und um kaputte Dachrinnen. Außerdem wurde ordentlich gemalert. Schwer ist es den Schützen nicht gefallen. Schließlich sind einige von ihnen ausgebildete Handwerker. Auch auf den Schießständen wurde gewerkelt. Die Luftgewehr- und Luftpistolen-Bahnen bekamen neue Zuganlagen. Zudem wurde eine neue Notausgang-Beleuchtung am Stand der Bogenschützen angebracht. „Zusätzlich wurde der ganze Verein grundgereinigt und alle Waffen sorgfältig überprüft“, erklärt der Vorsitzende Rudolf Mildner und ergänzt: „Die Sicherheit muss immer vorgehen. Besonders im Schießsport.“ Jetzt, nach der Sommerpause, kann … Weiterlesen

Freundschaft verglichen

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ESV Blau-Weiß besuchte den ESV Nienburg

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Es gibt Dinge, die sind fast ewig. Ewig, aber komischerweise überhaupt nicht angestaubt. Zum mittlerweile 47. Mal trafen sich die Schießsportabteilungen des ESV Blau-Weiß und des ESV Nienburg zum freundschaftlichen Pokalschießen. Diesmal bekamen die Nienburger Besuch aus Bremen. Rudolf Mildner, der Bremer Vorsitzende, ist bereits seit vielen Jahrzehnten Mitglied im ESV. Doch die Anfänge dieser Tradition kennt selbst er nur aus Erzählungen. „Es war ursprünglich ein Freundschafts- und Vergleichsschießen unter alten Eisenbahnern. Von denen, die schon beim ersten Treffen dabei waren, lebt aber heute keiner mehr. Ich war allerdings schon oft genug mit dabei, um sagen zu können, dass sich zumindest an der Freundschaft nichts geändert hat.“

Und tatsächlich, der gesamte Besuch war von großer Wiedersehensfreude geprägt. 16 Bremer waren mit dem Zug in Nienburg angekommen. Mit im Gepäck der Wanderpokal für das Vergleichsschießen. Ein schwerer Adler aus Metall. Den musste der ehemalige Schießsportleiter Henry Dolischka alleine tragen. Mit Schweiß auf der Stirn versprach er scherzend: „Den nehme ich heute aber nicht wieder mit zurück.“

Er sollte Recht behalten. Das Vergleichsschießen verloren die Bremer – wenn auch nur knapp. Der Wanderadler blieb in Nienburg. „Schön, dass Gewinnen bei diesen Treffen ohnehin nebensächlich ist“, sagte Rudolf Mildner und fügte hinzu: „Wir gönnen den Nienburgern den Sieg von Herzen.“ Übrigens: das Preisschießen funktioniert nach eigenen Regeln. Die Teilnehmer schießen traditionell nicht auf die 10, sondern auf die 1.

Bei der Hauptsache des Treffens, dem gemütlichen Klönen, gab es dann ohnehin keine Verlierer. Bei schönem Maiwetter wurde im Hof gegrillt und gespielt. Der Vorsitzende der Nienburger, Karl-Heinz Marsinger und seine Frau Anke hatten unter anderem das traditionelle Wett-Würfeln um Würste vorbereitet. Am Ende konnte auch fast jeder seine eigene Mettwurst mit nach Hause nehmen. Dafür musste nicht mal geschossen werden.